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Botox zur Überbrückung
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10-13-2008, 08:15 AM
Beitrag: #11
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RE: Indikationen für BOTOX - aus meiner Sicht
Hallo Udo,
jeder geht letztendlich anders mit den Dingen um. Ich höre immer wieder, dass Betroffene auch nicht ausreichend über die Perforationsgefahr bei der Dilatation aufklären. Diese Dinge muss letztendlich aber jeder Mediziner für sich selbst verantworten. Ich für meinen Teil halte es eigentlich immer gleich: 1) Aufklärung über alle Risiken im Vorfeld - egal ob eine BOTOX-Behandlung, eine Dilatation oder eine OP ansteht 2) Einen Tag Überwachung nach Dilatation und BOTOX. Im Punkt 2) sind wir vielleicht etwas übervorsichtig - andere Kollegen dilatieren/BOTOX und lassen die Patienten sofort wieder nach Hause. Die Wahrscheinlichkeit,dass beim BOTOX etwas passiert liegt sicherlich nur im Promillebereich, was im Umkehrschluss heißt: 99,9% aller BOTOX-Injizierten liegen einen Tag "umsonst" stationär. -- Das andere Probleme beim BOTOX auftreten, sehen wir immer wieder: a) Die Dauer der Wirkung ist sehr unterschiedlich. Wir haben auch eine ganze Anzahl von BOTOX-Behandelten, die 2-3 Wochen nach der Injektion, nach anfänglichg guter Wirkung, ihre Schluckstörungen wieder hatten. b) Die Krämpfe/Schmerzen können, trotz Besserung der Schluckstörungen, nach der Injektion zunehmen ! MfG Dr. Schulz Dr. Henning G. Schulz, Evangelisches Krankenhaus Castrop-Rauxel (NRW), http://www.achalasie.de |
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01-04-2009, 11:24 AM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01-04-2009 11:36 AM von ullileh.)
Beitrag: #12
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RE: Indikationen für BOTOX - aus meiner Sicht
(10-13-2008 08:15 AM)dr.h.g.schulz schrieb: Hallo Udo, Es ging hier um das Thema zur Überbrückung bis zur OP. Mir hilft bei Problemen am meisten, genau darüber nachzudenken, was ich vorher zu mir genommen habe und dies in Zukunft zu vermeiden. Z.B. weiß ich inzwischen genau, was passiert, wenn ich Fleisch esse. Ich kann es noch so gut kauen, es geht einfach nicht durch. Die Speiseröhre ist dann regelrecht verstopft, sodass ich auch nichts mehr trinken kann. Die einzige Möglichkeit besteht dann darin, alles wieder zu erbrechen. Dann kann ich inzwischen ganz gut, ich versuche aber, solche Situationen zu vermeiden. Wenn die Speisen nicht mehr durchgehen verursacht dies bei mir einen sehr unangenehmen Druck auf der Brust und zusätzlich habe ich dann den Brechreiz. Da ich weiß, wie sich das anfühlt, fällt es mir inzwischen leicht, auf das leckere Schnitzel zu verzichten. Ich bin froh und dankbar, dass es überhaupt noch Sachen gibt, die ich essen kann, z.B. gut gekautes Brötchen, Suppen (fein passiert), Kartoffelpüree, Spinat, Kartoffeln, Yogurt, Milch, Frischkäse (Eiweislieferanten), lockeren Reis. Mein Rat: sich selbst beobachten und nichts essen, was Probleme bereitet, auch wenn es so lecker aussieht. |
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